Raub und Restitution - Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute
kuratiert von Inka Bertz und Michael Dorrmann
Jüdisches Museum Berlin, 2008/09

Gesamtfläche: 590 qm
Ausstellungsarchitektur, Planung, Produktionsleitung
Wandel Hoefer Lorch + Hirsch mit
TU Darmstadt: Marcus Kaiser, Tobias Katz

Auch sechzig Jahre nach Kriegsende sind Raub und Restitution von Kulturgut aus jüdischem Besitz brisante Themen. Die Zahl der offenen Fragen und ungeklärten Fälle ist groß, die Meinungen sind kontrovers.
Die Ausstellung »Raub und Restitution« zeichnet die historischen Abläufe, Zusammenhänge und Folgen dieses europaweiten Raubzuges der Nationalsozialisten nach. Im Mittelpunkt stehen der Weg einzelner Kulturgüter, die während der NS-Zeit ihren jüdischen Besitzern entzogen wurden - von Gemälden und Bibliotheken über Porzellane bis hin zu Silberarbeiten und Privatfotografien - und die Schicksale ihrer Eigentümer.

< zurück